Rollrasen Vorbereitung – Mit diesen Infos gelingt es!

In diesem Blogbeitrag erfährst du, was es alles bei der Rollrasen Vorbereitung zu beachten gibt und bekomnmst wertvolle Tipps mit an die Hand. So weißt du nach dem Lesen unter anderem,


6-Schritt-Anleitung zum Rollrasen Vorbereiten

Mit der richtigen Rollrasen Vorbereitung erleichterst du deinem Fertigrasen das Anwurzeln. So ist er schneller nutzbar und kann sich auch auf lange Sicht besser entwickeln. Da Rollrasen nach der Lieferung keine Lagerzeiten toleriert, muss die Rollrasen Vorbereitung unbedingt rechtzeitig erfolgen. Hier erfährst du, wie du den Untergrund für Rollrasen vorbereitest und mit welchen Tipps und Tricks du sich schon bald über ein sattes Grün in Ihrem Garten freuen kannst. Zunächst die einfache Schritt-für-Schritt Anleitung für die richtige Vorbereitung des Untergrunds.

Rollrasen Vorbereitung: mit der richtigen Vorbereitung wird dem Rollrasen das Anwurzeln erleichtert.

Schritt 1: Alten Rasen, Unkraut und Co. entfernen

Ist noch eine alte Grasnarbe vorhanden, muss diese vor dem Rollrasen Vorbereiten entfernt werden. Auf kleineren Flächen lässt sie sich problemlos mit dem Spaten abtragen. Für größere Areale empfiehlt sich ein Sodenschneider, wie ihn die regionalen Maschinenverleih-Services für wenig Geld im Portfolio haben.

Theoretisch ist es auch möglich, Rollrasen auf den alten Rasen zu verlegen, allerdings ist dies nicht empfehlenswert. Mehr dazu findest du in diesem Beitrag.

Hast du den alten Rasen entfernt, gilt es, den Untergrund von Wurzeln, Steinen und Unkraut zu befreien. Nutze dafür eine Harke oder einen Rechen. Nur wenn diese „Störfaktoren“ entfernt sind, ist es möglich, eine glatte Auflagefläche für den Rollrasen zu schaffen.

Schritt 2: Auflockern des Erdreichs

Damit die Wurzeln des Rollrasens später problemlos in die Erde eindringen können, muss der Untergrund aufgelockert werden. Dafür gräbt man ihn entweder einen Spaten tief um oder greift zu einer Bodenfräse. Auch diese ist im örtlichen Maschinenverleih erhältlich.

Schritt 3: Untergrund glattziehen & evtl. Bodenqualität verbessern

Die Auflagefläche für den Rollrasen muss möglichst eben sein. Sonst entstehen Vertiefungen, in denen sich Regen- und Gießwasser zu Pfützen sammeln kann. Das Glattziehen erfolgt mit einem Rechen und einer langen Latte. Sollte der Boden sehr sandig sein, empfiehlt es sich, bei diesem Schritt Mutterboden einzuarbeiten. Bei einer lehmig-schweren Erde sollten ein bis drei Kubikmeter Sand pro 100 Quadratmeter untergemengt werden.

Schritt 4: Den Rollrasen Untergrund verdichten

Anschließend wird beim Rollrasen Vorbereiten der Untergrund verdichtet. Dies kann auf Flächen von überschaubarer Größe mit dem eigenen Körpergewicht geschehen: Dafür sollten Gartenbesitzer mit kleinen Schritten über die zuvor glattgezogene Fläche gehen. Alternativ verwenden sie eine Rasenwalze. Diese wird vor der Verwendung mit Wasser befüllt. Es empfiehlt sich, die Verdichtung mehrmals zu wiederholen, bis der Boden nicht mehr nachsackt.

Schritt 5: Starterdünger ausbringen

Starterdünger beschleunigt das Anwachsen und versorgt den Rollrasen in den ersten acht Wochen mit allen wichtigen Nährstoffen. Besonders gleichmäßig lässt sich der Dünger mit einem Streuwagen ausbringen. Die Dosierung sollte gemäß den Herstellerempfehlungen erfolgen. Wer vorgedüngten Rollrasen bestellt hat, könnte diesen Schritt überspringen. Rudi’s Rollrasen ist zwar vorgedüngt, dennoch kann es je nach Bodenbeschaffenheit sinnvoll sein, Starterdünger aufzubringen. Dieser lässt sich im Rollrasen Bestellprozess optional in korrekter Menge hinzubuchen.

Schritt 6: Die Auflagefläche lockern

Kurz vor der Anlieferung des Rollrasens sollte die gewalzte Erde behutsam aufgeharkt werden. So entsteht eine feinkrümelige Auflagefläche, mit der sich die Rasensoden gut verbinden können. Damit garantierst du einen schnellen und guten Anwuchs.


Vorbereitung abgeschlossen – Jetzt geht’s schnell

Nachdem du den Untergrund nun optimal für den Rollrasen vorbereitet hast, kann der Rollrasen in aller Ruhe verlegt werden – am besten noch am Tag seiner Lieferung. Wie du ihn anschließend für ein schönes Anwuchsergebnis pflegst, erfährst du ebenfalls weiter unten.

Rollrasen verteilen und ausrollen:

Das Verlegen des Rollrasens erfordert etwas Kraft, aber kein Spezialwerkzeug. Die Rasensoden werden einfach von Hand im Halbverbund auf die vorbereitete Fläche gelegt. Wenn du sie bereits vorher auf der Rasenfläche verteilst, geht die Arbeit noch schneller von der Hand. Da die Soden nicht überlappen dürfen, werden zu lange Stücke mit einem alten Küchenmesser gekürzt. Nach dem Verlegen wird die Fläche mit einer Rasenwalze verdichtet: So erhalten die Wurzel der Rasensoden einen guten Bodenkontakt.

Wir empfehlen dir, einen Blick in die Schritt-für-Schritt Anleitung zum Rollrasen verlegen zur werfen. Hier findest du eine einfache und bombensichere Anleitung für’s Verlegen.

Rasen richtig pflegen:

Den Rollrasen zu pflegen heißt in den ersten Wochen vor allem, ihn mit ausreichend Wasser zu versorgen. Direkt nach dem Verlegen benötigt Rollrasen zwischen 15 bis 20 Liter pro Quadratmeter. Ebenso muss er in den folgenden zwei bis vier Wochen stets wurzeltief feucht gehalten werden. Zum ersten Mal gemäht werden darf der Rasen nach 14 Tagen. Später sollte der Rollrasen in der Wachstumsperiode einmal wöchentlich gemäht und dreimal jährlich gedüngt werden. Eine Bewässerung ist dann nur noch in Trockenphasen nötig. Unkraut- und Moosbildung lässt sich durch Vertikutieren im Herbst eindämmen.

Hier findest du eine  umfangreiche Anleitung zum Rollrasen Pflegen direkt nach dem Verlegen sowie einen Jahrespflegekalender.


9 weitere Tipps und Tricks rund um die Rollrasen Vorbereitung

  1. Damit sich der Untergrund gut setzen kann, sollte das Rollrasen Vorbereiten möglichst schon zwei Wochen vor dem Rollrasen Verlegen abgeschlossen sein. Dies ist aber kein Muss.
  2. Hatte der bisherige Rasen Wachstumsprobleme, kann eine Bodenanalyse aufzeigen, welche Nährstoffe ein geeigneter Dünger enthalten muss.
  3. Liegt der pH-Wert des Bodens unter 5,5 ist es sinnvoll, vor dem Glätten der Fläche Rasenkalk auszubringen.
  4. Wenn Sie im ökologischen Garten den Rollrasen vorbereiten, kann der phosphatreiche Starterdünger durch gesiebten Kompost und Hornmehl ersetzt werden.
  5. Eine andere Alternative ist die Gründüngung: Liegt die zukünftige Rasenfläche im Vorjahr brach, kann auf ihr eine Saatmischung aus Ackerbohnen, Perserklee und gelben Lupinen ausgebracht werden. Die Pflanzen werden dann rechtzeitig vor der Samenbildung gemäht und in das Erdreich eingearbeitet. So entsteht ein lockerer Untergrund mit reichem Bodenleben und einer guten Durchlüftung.
  6. Durch die Einarbeitung von Sand oder Mutterboden lässt sich die Bodenqualität unkompliziert und signifikant verbessern.
  7. Gerade in ländlichen Lagen leidet der Rasen häufig unter dem Besuch von Maulwürfen. Einen guten Schutz gegen die lästigen Hügel bietet ein Maulwurfnetz. Dieses wird auf dem fertigen Unterbau ausgelegt, wobei sich die Ränder überlappen sollten.
  8. Die Rollrasen Vorbereitungskosten bewegen sich in einem überschaubaren Rahmen: Eventuell fallen geringe Kosten für die Entsorgung des alten Rasens an. Der Starterdünger schlägt mit ca. 20 Cent/m² zu Buche. Übertragen Sie die Rollrasen Vorbereitung einem Garten- und Landschaftsbaubetrieb, müssen Sie mit etwa fünf Euro/m² kalkulieren.
  9. Schon nach zwei Wochen verursacht die Rollrasen Pflege deutlich weniger Aufwand als die von gesätem Rasen.

Rollrasen verlegen: Welche Jahreszeit eignet sich am besten?

Weiterführende Links

Anleitung zur Rollrasen Vorbereitung im Video

Anleitung als PDF-Download

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